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Ihr befindet euch auf der kleinen, aber feinen privaten Website von Roland Dunzendorfer.
Da ich selbst ein etwas anderes Verständnis von Ordnung, Regelmäßigkeit und Dauerhaftigkeit habe, kann ich nicht garantieren, dass die Seite ordentlich funktioniert, regelmäßig upgedatet wird oder dauerhaft online ist. Die, die sich hierher verloren haben soll das nicht weiter stören. Denn die meisten wissen genau, wonach sie suchen.

AEIOU ++ 2006.01 - Packen leicht gemacht

"Packen leicht gemacht" ... hat jemand Literatur dazu? Wir habens wieder einmal nicht geschafft, den Aufbruch ohne Stress über die Bühne zu bringen. Bis zum letzten Moment wurde geschrubbt, getragen, verstaut und konstruiert. Zum Schluss hatten wir dann doch noch Zeit für einen Cappuccino und Mamas Kuchen ... Danke an dieser Stelle gleich an Mutti und Papa, die uns am letzten Tag noch kräftig unter die Arme geholfen haben

Cool

Nach ein paar Tagen ohne viel Stress in Buenos Aires, fällt es mir nun leichter ein erstes AEIOU über unsere letzten Tage in Wien und die Anreise nach Argentinien zu schreiben. Eines gleich zu Beginn: Die Anreise hatte wieder so einiges in sich.

 Beginnen wir aber mit den letzten Tagen in Wien. Ein nettes Fest bei strahlendem Sonnenschein auf der Gemeinschaftsterrasse unseres Hauses - der übrigens direkt danach das Wort "Gemeinschafts" entzogen wurde - hat eine arbeitssame Woche eingeleitet. Sebastián durfte zur Erholung nach Wels fahren und wir saßen nach seiner Abreise einmal etwas verloren in der Wohnung ... Ein Plan ... es musste ein Plan her. Wie anfangen? Nach kurzer Orientierung ging es dann los mit den ersten Handgriffe. Allerdings warfen wir nach etwa einer Stunde das Handtuch und ließen den Sonntag Sonnatg sein.

Nach einer Woche herumräumen und basteln standen wir dann in einer sauberen, für Gäste adaptierten Wohnung mit Koffern, die jegliches Freigepäcklimit sprengten und dachten ... gut, die Reise kann los gehen, no pasa nada!

Am Flughafen dann die erste Überraschung. Unser Gepäck wurde ohne jede Anmerkung übernommen und auch das Handgepäck, das ungefähr die Dimension vom Gesamtgepäck anderer Passagiere hatte, ging problemlos durch. Das soll uns fürs nächste Mal zu denken geben -:)

Am Gate verabschiedeten wir Eltern, Großeltern und Schwiedereltern (insgesamt aber nur 2 Personen) mit einem großen DANKESCHÖN für die "letzte große  Hilfe". Die Anreise nach Madrid hatte dann schon einiges zu bieten. Flüge werden ja immer billiger, selbst wenn das in unserem Fall gar nicht zutraf. Bei den Fluglinien wird da aber kein unterschied gemacht. Spanair hat das Problem mit den steigenden Kosten und geringen Preisen klassisch gelöst: Snacks ... ein Tramezzini und ein Getränk €10,- oder eben hungern. In madrid kamen wir um 23:00 Uhr an. Der Flughafen glich einer touristisch attraktiven Geisterstadt: Jede Menge ankommende Gäste, aber kein Service mehr. Alles war geschlossen und an der Information saßen Großteils genervte, Solitär spielende Angestellte, die sich nicht für wirklich zuständig hielten. Willkommen in der Servicewelt, dachte ich mir ... und ich kann es den Angestellten nicht einmal übel nehmen. Sie sitzen nur an der Front.

Unser großer Fehler war, dass wir zwar wußten, dass wir eine Nacht in Madrid verbringen mussten, aber nicht daran dachten, dass dazu auch schlafen außerhalb des Flughafens nötig ist, sprich, wir hatten keine Hotelreservierung. Die Information für Hotels war, wie schon erwähnt geschlossen und unzählige Internet-Telefon-Kombinationen wollten unser Geld nicht. Ein gestresster, aber freundlicher Angestellter hatte dann doch ein paar Telefonnummer für uns und so mahten wir uns auf die Suche nach einem Zimmer. Nach einigen Telefonaten wurden wir fündig und fanden uns damit ab, dass die Nacht etwa €200,- kosten wird ... Also in ein Taxi und zum NH Barracas ... dachten wir ... doch so einfach ging das nicht. Ein Taxi fanden wir gleich, doch keinen willigen Fahrer ... er wollte doch glatt für die 10 Minuten Fahrt zu Hotel €45,- ... "das kostet die Fahrt ins Zentrum" ... und die würde er verlieren, wenn er uns jetzt ins Hotel brächte ... er zog es vor zu warten. Ein anderer Taxifahrer war da schon kulanter ... €15,- und €3,- fürs Gepäck, weil es soviel ist (wir sprechen hier nurn vom Handgepäck!!). Also Taxometer ausgeschaltet und los ging die Fahrt. Im gespräch hat er uns dann erklärt, dass er ein billigers Hotel in der Stadt kennt (nur €100,- plus MwSt.) und für die Fahrt dorthin auch nur €25,- verlangen würde ... ein Schnäppchen dachten wir und kamen so zum ersten Mal nach Madrid.

Nach einem €9,- Frühstück am nächsten Morgen und einem Spaziergang im Retiro stiegen wir in die U-Bahn und fuhren um €2,- zum Flughafen. Wie schön ist die Welt doch unter tags, wenn alle Ratten schlafen :-)

Damit dieses ersten Mail nicht alle gleich überfordert, mache ich hier Pause und wünsch euch eine schöne Nachwahlzeit ... wenn ihr in Österreich seid.

 Roland

PS: erste Fotos aus Erichs Wahnsinnskamera (Vielen DANK Brüdelein!) gibts demnächst! 


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Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 18. October 2006 )
 
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