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Österreich und der Konflikt zwischen Uruguay und Argentinien - Teil 2 |
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Ein kurzer Fotobericht von einer Demonstration, die heute in Buenos Aires stattgefunden hat. Die Mobilisierungsfähigkeit hier ist wirklich beeindruckend. Etwa 50.000 bis 70.000 Menschen marschierten gegen die Errichtung der Papierfabrik am Grenzfluss zwischen Uruguay und Argentinien.
Der argentinische Protest gegen die Errichtung der Papierfabrik am Grenzfluss Rio Uruguay auf uruguayanischer Seite geht in eine heiße Fase. Gerade am vergangenen Wochenende kam es durch die Straßensperren beim Grenzübergang zwischen denbeiden Ländern wieder zu großen Problemen. Doch die Regierungen verweigern weiter das direkte Gespräch. Den Demonstranten mit denen ich gesprochen habe zufolge, sollten sie das aber und die Firma Botnia aus Finnland sollte mit am Tisch sitzen. Mich würde ja schon interessieren, was die Verantwortlichen in Finnland denken, wenn sie sehen, wieviele Menschen hier auf der Straße "Fuera Botnia!" ("Botnia raus!") rufen. Haben sie ein schlechtes Gewissen? Sind sie schon so sehr an diese Proteste gewohnt, dass sie an ihnen abprallen wie ein Stein auf einem Fels? Oder geht es einfach nur darum abzuwarten und inzwischen mit militärischem Schutz (siehe in einem vorangegangenen Eintrag) den Bau voranzutreiben. Die Antwort werde ich wohl nicht bekommen.
Hier jedenfalls einmal die Bilder von der Demo:
 Nein zu den Papierfabriken
 "Finnland verschmutzt" - gemeint ist die finnische Firma Botnia
 Sambamusiker ...
 ... und die Tänzerinnen dazu -> Demo auf Latino-Art
 Seba mischt sich unter die Demonstranten mit all seiner Erfahrung aus Wien
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Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 13. December 2006 )
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