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Ihr befindet euch auf der kleinen, aber feinen privaten Website von Roland Dunzendorfer.
Da ich selbst ein etwas anderes Verständnis von Ordnung, Regelmäßigkeit und Dauerhaftigkeit habe, kann ich nicht garantieren, dass die Seite ordentlich funktioniert, regelmäßig upgedatet wird oder dauerhaft online ist. Die, die sich hierher verloren haben soll das nicht weiter stören. Denn die meisten wissen genau, wonach sie suchen.

Ankommen in Tirol, Island ... Bariloche

Vor unsrer Reise nach Bariloche wurde uns ja bereits viel erzählt von dieser Stadt. Wir hatten daher natürlich auch bereits ein gewisses Bild in unseren Köpfen. Das wahre Bariloche zeigt sich nun aber mehr wie ein Film, den man sieht, nachdem man das Buch, auf dem der Film basiert, gelesen hat. Man hatte Bilder im Kopf und der Regisseur hat sie anders umgesetzt. Beide, der Film und das Buch, sind sehr gut. Doch sie haben nur wenig miteinander zu tun.

Wie kann ich nun Bariloche beschreiben? Jeden Tag stehen Heike und ich (und Sebastián natürlich, aber der vergleicht ja noch nicht) wieder vor einem Haus oder haben einen Ausblick, der uns an etwas erinnert. Einmal ist es Tirol, dann wieder Island und dann doch wieder Argentinien. Das Wetter lässt mich derzeit am ehesten an Akureyri im Norden Islands denken. Es scheint die Sonne, es stürmt, das Wasser des Sees Nahuel Huapi ist aufgeschäumt und die Temperaturen pendeln zwischen 5 und 15°C, die sich bei Wind anfühlen wie 0 bis 10°C. Ich sollte vielleicht anmerken, dass wir heute hier gerade den längsten Tag des Jahres erleben, sprich es ist Sommer.Bariloche ist auch sehr bekannt für seine Schokolade-Manufakturen. Ein Paradies und gleichzeitig die Hölle für mich, das könnt ihr euch wahrscheinlich vorstellen. Unzählige Geschäfte locken mit den verschiedensten Varitäten an hausgemachten Schokoladen und Bonboniers. Es handelt sich dabei oft nicht um kleine Läden, sondern um supermarktgroße Hallen voll mit Köstlickkeiten. Ich denke an meine Zähne, an Cholesterin und ... und husche vorbei ... und stehe vor der nächsten Versuchung. Gestern haben wir dann doch einmal unserer Versuchung nachgegeben und sind in einen kleinen Laden gegangen. Draußen stand schon verlockend "degustación" (Verköstigung) und Besichtigung der Verarbeitung. Wir kosteten also erst einmal und waren schnell überzeugt. Die Schokolade war einfach köstlich. Ohne lange zu überlegen, nahmen wir also von allem ein bisschen etwas, und dann war da auch noch dieser Stollen, den wir natürlich auch zuerst einmal verköstigen mussten. In der Zwischenzeit kam auch noch ein anderer Kunde ins Geschäft. Er wurde auch zur Verköstigung eingeladen und meinte dann gleich, dass wir uns ruhig Zeit lassen könnten mit der AUswahl, denn er sei vorläufig versorgt :-) ... "falta el café para que sea perfecto" (Es fehlt noch der Kaffee und es wäre perfekt). Der Wind und die Kälte auf der Straße verleiteten auch gar nicht dazu, schnell wieder weiterzumaschieren.


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